Unser Anliegen

Wir wollen das Segelfliegen in den Alpen sicherer machen.

2007 war ein schlimmes Jahr für das Segelflugzentrum Königsdorf und unseren Verein. Innerhalb eines Monats gab es zwei tödliche Unfälle. Ein Unfallopfer war ein Gast aus dem Flachland, der in vielerlei Hinsicht vom Fliegen in den Bergen überfordert war; der andere Pilot aber war ein recht erfahrener Bergflieger. Was ihm passierte, hätte jedem von uns passieren können.
So entschieden wir uns ein FLY-TOP-Seminar zu buchen.
Das FLY-TOP-System wurde von Prof. Alfred Ultsch und seiner Frau Regina entwickelt, nachdem er selber einen Absturz mit dem Segelflugzeug nur knapp überlebte. Dabei versuchte er die Prinzipien des Human Resource Management der zivilen Luftfahrt auf die Besonderheiten der Vereinsfliegerei anzuwenden.
Dabei wird nicht mehr nur der einzelne Pilot als „zu trainierender Faktor“ betrachtet, sondern der ganze Verein, mit Ehepartnern, Eltern, Kindern, Freunden. Jeder einzelne in diesem Beziehungsgeflecht spielt eine Rolle bei der Entstehung – oder der Vermeidung – von Unfällen.
Wir verbrachten alle gemeinsam (es waren an die 150 Menschen dabei) ein Wochenende in der Königsdorfer Post, lernten und lachten gemeinsam und lernten uns nochmal anders und intensiver kennen.

Eine Maßnahme, die wir damals beschlossen war dieses Fehlerblog einzurichten. Die Idee dahinter ist einfach: wir machen immer Fehler. Das ist das Prinzip der conditio humana. Um aus den Fehlern lernen zu können tun wir mehrere Schritte:

  • Zunächst gestehen wir uns ein, welche Fehler wir gemacht haben.
  • Dazu schreiben wir sie nieder oder reden wenigstens darüber mit anderen, dadurch werden sie der Reflektion zugänglich.
  • Durch die Veröffentlichung auf dem Fehlerblog werden diese Erkenntnisse anderen zugänglich, und so können wir aus den Fehlern der Anderen lernen.

Und dafür dient dieses Fehlerblog.

Hier noch einige weiterführende Links:

Was ist FlyTop?

Sicherheit – die Aufgabe des Vereins von Prof. Dr. Alfred Ultsch

Flugsicherheitstraining einmal ganz anders von Mathias Schunk

I have a dream von Prof. Dr. Alfred Ultsch